StroofKOLLEG

Dienstag, 26.02.19

Ort: Bürgermeister-Stroof-Haus, Adelheidisstraße 3, 53225 Bonn (Vilich)

"Das Rheinhochwasser von 1784 in Bonn und Beuel - Eine der verheerendsten Umweltkatastrophen im Rheinland"

Katja Georg M.A., Dipl.-Archivarin am Stadtarchiv Bonn

Die Folgen der extremen Witterungsverhältnisse des Winters 1783/84 zeigten sich nicht nur im Rheingebiet, sondern waren ein europaweites Phänomen – nahezu sämtliche Flüsse froren in diesem besonders kalten Winter zu. Auf dem Rhein türmten sich teils meterhohe Eisschichten. Als diese Ende Februar 1784 unter dem Druck der steigenden Wassermassen aufbrachen, kam es – exakt auf den Tag genau vor 235 Jahren - zu massiven Überflutungen, die mancherorts sogar bis weit ins Hinterland reichten. Die Städte und ihre Bewohner traf die Katastrophe zumeist völlig unvorbereitet. So auch in der kurfürstlichen Residenzstadt Bonn und ihrem Umland, vor allem auch auf der Beueler Seite, wo die Eis- und Wassermassen teils gewaltige Schäden anrichteten.

Auf den Tag genau 235 Jahre nach dem "Jahrtausendhochwasser" beleucht Katja Georg anhand ausgewählter Quellen aus dem Bonner Stadtarchiv  die damaligen Ereignisse, die nicht nur die Wahrnehmung der Zeitgenossen, sondern auch nachfolgender Generationen nachhaltig prägte.

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